Samstag, 19. November 2011


Vom Jetlag keine Spur war ich schon um halb 7 wach. Immerhin hab ich wie ein Baby geschlafen. Die Aussicht aus meinem Fenster erstreckt sich über zig Häuser. Yokohama ist sehr hügelig und weit und breit nur Mehrfamilienhäuser wie meins. Ich muss mir dringend ne genaue Karte besorgen, sonst verirr ich mich hier hoffnungslos.

Zum Frühstück gab es Melonpan!!! Ich wette meine Familie muss jetzt grinsen J Ich hatte mal versucht sie selbst zu machen. 6 Stunden hat es gedauert Melonensirup zu kochen, 3 verschiedene Teigsorten zu machen und diese blöden Brötchen zusammenzubasteln. Das Ergebnis: ernüchternd. Es waren einfach süße Brötchen.
Original schmeckt es natürlich besser, aber recht ähnlich wie meine^^ Ziemlich süß aber lecker, doch leider nicht nach Melone.

Meine Pläne heute die Stadt zu erkunden, lösen sich in Wasser auf, da es schon die ganze Zeit regnet. Dabei ist der Regen so wie auch das Wetter hier sehr warm um die 15-16 °C, wenn ich meiner Anzeige trauen kann ^^
Leider ist morgen Sonntag, die Läden zu und genug für drei Tage konnte ich gestern in dem kleinen Laden nicht einkaufen. Also muss ich wohl oder übel raus in den stürmischen Regen. Immer wieder gibt es heftige Winde und jeder auf der Straße hat damit zu kämpfen, dass sein Schirm nicht umknickt. Dieses Mal wag ich mich weiter und finde endlich einen großen Supermarkt. Neben Essen hab ich auch praktischere Sachen auf der Liste, nur blöd wenn man nicht lesen kann, wofür die Mittel sind. Kana hilft einfach in den seltensten Fällen weiter, da in jedem Wort mindestens zwei Kanjis drin sind.

Von den Bildern aus ist dies auch nicht immer klar, also mit Wörterbuch und meinen Grundkenntnissen gerüstet versuch ich mal einer der Mitarbeiter mein Problem auf Japanisch zu schildern, da ja keiner Englisch kann! Einen Satz kann ich jetzt dadurch schon im Schlaf runterbeten: „Bitte langsamer“, denn so schnell kann ich nicht übersetzen. Die Antwort hilft mir leider auch nicht weiter und in dem Regal zu dem sie mich bringt hat nichts eine Ähnlichkeit mit einer Tasse. Dabei fing das so gut an. Sie hat verstanden dass ich eine Tasse zum Teetrinken brauche, mich aber dann zu Flaschen geführt, irgendwo dazwischen muss ich zu oft JA gesagt haben. Eigentlich wollte ich mich schon bedanken und selber weiter suchen, da rennt sie auf einmal weg und holt eine Frau die etwas englisch kann und mir weiterhelfen kann.
Nett und hilfsbereit sind sie alle und das mit dem verbeugen hab ich mittlerweile auch gut drauf, nur muss ich mal lernen, was man auf die ganzen Floskeln im Laden antworten muss, da ich bisher nur lächle und mich verbeuge.

An der Kasse komm ich bei den Zeitschriften vorbei und freu mich riesig, als KAT-TUN mir von der Titelseite entgegenschaut. Passend dazu läuft plötzlich Testdrive = mein Tag ist gerettet.
Da fällt mir ein, dass ich vllt mal nach Karten für das Kanjani∞ Konzert schauen sollte. Bin zwar kein großer Fan von denen, aber ein Johnny Konzert muss ich erleben und wenigstens sehe ich so mal Ryo.

Zum Rest kann ich nur sagen, dass es viel gibt, was mir neu ist und ich gern mal probieren möchte, aber erst wenn ich entziffern kann wie man es zubereitet. Aber eins ist definitiv klar. Japaner müssen riesige Müllberge von Plastik produzieren, da jeder Keks einzeln eingepackt ist und auch sonst gibt es für alles Plastiktüten, z.B. für den Schirm am Eingang, dass er nicht den ganzen Laden oder die Kleidung nass macht.

Wieder draußen und vollgepackt seh ich einen Stand mit Spießen. Hungrig und neugierig kauf ich mir was wahrscheinlich Fleisch am Spieß ist. Ungewöhnlich aber lecker, ist sicher nicht mein letztes Mal.

Zurück, bergauf bergrunter, komm ich völlig nass an, da dank des Windes der Regenschirm nichts nützt. Wenn das nicht bald aufhört, kauf ich mir, wie der Großteil hier, Gummistiefel (hab seit meiner Kindheit keine mehr getragen ) J

Tja und mehr kann ich nun auch nicht machen, da es mittlerweile dunkel ist und der Regen nur stärker geworden ist. Wegen dem Wind hört es sich an, als ob jemand in meiner Wohnung an allen Schränke und Türen wackelt, oder als ob meine Nachbarn alles was nicht fest ist durch die Wohnung schleudern, was natürlich auch sein kann. Irgendwie etwas unheimlich

Langsam wird es Zeit rüber zu gehen, um mal ins Internet zu kommen und die Wettervorhersage nachzuschaun. Wenns besser wird, treff ich mich morgen mit Ken.

Wenns jemand interessiert noch ein Ausblick von meinem Zimmer :


Oyasumi minna

Tag 1: Welcome to Japan or Ankunft in einer etwas anderen Welt



Weniger als 2 Stunden Schlaf war ich meinen Traum endlich Nah. Nur war mir alles noch immer so unwirklich, als ob als das einem Fremden passieren würde. Mein Körper hats als einziger geschnallt und die netten Beschwerden bei Aufregungen  zum Besten gegeben.
Allem Stau zum Trotz kamen wir rechtzeitig an. Kleiner Marathonlauf zum Check-In Schalter alla Militär, d.h. ein großer Koffer, gerade unter 23kg (laut der Waage daheim) Ein Handkoffer, Kissen und Laptopequipment auf dem Rücken. 

Überaus dankbar, dass Aeroflot die Gepäckgrenze dann doch nicht so genau nahm habe ich erst später erfahren, wieso ein oder zwei Kilo nichts ausgemacht hätten. Das Flugzeug war nur ¾ mit lebensmüden Touristen voll. Hätte ich das was kommt vor dem Flug gewusst, wär ich mit den Arabern geflogen!

 Leider hatte Aeroflot nun mal das günstigste Angebot, benötigte für den Flug einen Tag weniger als andere und ich hatte dazu das Glück noch vorm Mittag in Japan anzukommen. Das wars dann auch schon mit den Vorteilen, kommen wir zum Service.
Zwei wunderschöne Männer, so ‚schön‘ wie Russen nun mal seien können, baten zuerst nur die hinteren Reihen einzuchecken. Der Rest wurde dann schön vergessen bis sich die Deutschen und anderen Ausländer nach und nach selbst getraut hatten.


An dieser Stelle noch einmal alles Gute zum Geburtstag Greg und ich werde definitiv  deine Ratschläge zur Selbstverteidigung, wenn es dazu kommen sollte,  einsetzen und Aikido lernen!!! Yakusoku !!! xD

3 Stunden gingen ziemlich schnell rum und ich lernte nicht nur, das man als Lehrer in Polen auf finanzielle Unterstützung hoffen muss, wie man sich verteidigt, Aikido, alles über Champion Petfoods,dass Aeroflot nach den Geräuschen zu urteilen, die Türen nach der Landung aussägt, sondern gewöhnte mich schon mal ans englisch reden. Und keiner wird es je wieder schaffen mich während des Anflugs mit Witzen und Geschichten über Flugzeugprobleme zum Lachen zu bringen. Let’s keep in touch und viel Spass nächsten Oktober in Japan.

Tja noch zu Aeroflot, dass Essen war grauenhaft, bis auf den Salat mit Fisch. Ein Tipp: nur Fisch als Essen bestellen, das Lamm ist aus undefinierbaren Knorpelresten zusammengesetzt worden. Die Sicherheitsanweisungen wurden auch schon etwas begeisterter vorgezeigt (so ein Minimum an Bewegungen hab ich selten gesehen) und was die Notausgänge angeht, kam man zu unserer Reihe und wies uns darauf hin, dass im Notfall wir die Nottür aufmachen sollten und gefälligst nachlesen sollen, wie das geht.
Und das Beste, in Moskau gab es eine äußerst angepisste Frau, die ein nach dem anderen fragte, wo es den hingehe um dann 5 Minuten später uns allen hinterherzuschreien, wir sollten  gefälligst schneller machen, da unser Anschlussflug in 5Minutern am anderen Ende des Flughafens geht. Tja dumm nur, wenn dann nur ein Securitycheck offen ist und die Frau dort einer der größten Konkurrenten im Kampf mit dem Faultier ist.
Das auch nur Einer der Gruppe gesagt worden ist, wo sich das Gate befindet war auch nicht fördernd, und da war es schön, dass ich wenigstens gemeinsam mit einer Japanerin durch den Flughafen gerannt bin, die das Anschlussgate als Einzige wusste.

Gerade noch geschafft, gab es wieder Gepäck und Sprachschwierigkeiten, da englisch ab Moskau nun eine unbekannte Sprache ist. Auf die Frage, wieso der Licht- und Lautstärkeschalter nicht funktioniert, hat die Stewardess uns Migränemasken gebracht. Tja kann man auch immer gut gebrauchen.
Diesmal am Fenster, völlig fertig hatte ich mich schon gefreut 2 Plätze für mich zu haben, da kam doch noch ein Typ, der dank Aeroflot noch später angehetzt kam als ich. Und wieder hatte ich einen Gesprächspartner über den ganzen Flug hinweg und nicht nur das. 

Ein Blick durchs Flugzeug und meine schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Statt Fernseher an jedem Sitz gab es insgesamt 3 für den gesamten Mittelteil!  Naja ich konnte noch auf den Film hoffen, der mich für 9,5 Stunden beschäftigen sollte, da ich nicht im Sitzen schlafen kann. Aber was wäre ein russisches Flugzeug, wenn kein alter russischer Kriegsfilm gezeigt wird bei dem immer wieder die englischen und japanischen Untertitel getauscht werden! Dazu noch willkürlich funktionierendes Licht und noch schlechteres Essen (nur Süßigkeiten, dass können die Russen machen) war der Flug ja gerettet.
In dem Sinne kann ich doch vom Glück reden, dass mein Nachbar ein echter Glücksgriff war. Extra für ein Konzert haben er und sein Freund genug Geld gespart um von Israel nach Tokyo zu fahren. Dazu war er noch ein riesen Animefan :D                                                                    
Für die erste Zeit hab ich sein IPod bekommen und alte und neue Animesongs gehört, die so manche Erinnerung wiedergeweckt haben. Sogar mein erster Animesong, mit dem ich damals beim Karaokewettbewerb mitgemacht habe war dabei. Daheim werd ich erstmal die alten CDs rauskramen und paar Anime zu Ende schaun! Es war schön mal über Bands zu reden und nicht alle 2 Minuten zu erklären:“ Ja das ist eine Boyband, und nein das sind keine Mädchen!“

Nach 2 missglückten Versuchen, doch noch Schlaf zu bekommen, lasen wir dann lieber Mangas (jep der Typ hatte einfach alles dabei!) redeten wir über alle mögliche und verabredeten uns fürs Wochenende, um Tokyo näher kennen zu lernen. 

 Dann endlich riss die Wolkendecke auf und Japan lag unter uns. Tja was kann ich sagen, breit ist das Land nicht wirklich. Wir flogen innerhalb von nicht mal 15 Minuten quer drüber. Aber Ken und ich waren plötzlich mehr als aufgeregt. Nihon ni tsukimasu. Yatta!!!!!
Pass und Einreisepapiere bereit ging es erstmal durch ein paar Kontrollen. Die Taktik dabei, lächeln nicken und einen auf ahnungslosen Tourist machen dann wird man nichts gefragt.

Leider hab ich dabei Ken aus den Augen verloren, der wie ich später erfahren hatte, Probleme damit hatte, das sein Gepäck nicht dabei war. Immerhin das blieb mir erspart.
Da stand ich nun, vollbepackt und ratlos wohin mit mir. Ok zuerst Geldwechseln um Kleingeld fürs Telefonieren zu haben und dann nach dem Bus sehen.
Keine Ahnung wie viel ein Anruf nach Deutschland kostest warf ich einfach mal paar Yen rein und nach einigen missglückten Versuchen die Nummer einzugeben konnte ich wenigestens mal daheim Bescheid geben, dass ich zwar müde aber am Leben war.
Wichtig für alle Reisenden, außerhalb des Flughafens können genauso viele Leute englisch wie bei uns fließend japanisch! 

Weitergehts. Eins muss man den Japanern lassen. Wenn der Bus um 14:05 da sein soll, dann ist er auch auf die Sekunde genau da! Alle stellen sich brav in einer Reihe auf und Männer der Busgesellschaft markieren die Koffer und kümmern sich anschließend ums Gepäck.
Man muss sich nur noch reinsetzen und die Fahrt genießen. 5 Minuten nach Abfahrt war es plötzlich seltsam still. Alle Japaner schliefen und auch bei mir fielen langsam die Augen zu, wahrscheinlich die Restwirkungen der Schlaftablette (die während dem Flug nichts gebracht hatte) und gefördert durch das monotone Rädergeräusch. 

Tokyo Tower

                                                  Zeppelin über Shibuya

Die Behauptung Japaner trauen sich nicht Fremde anzusprechen kann ich noch nicht bestätigen. Mein Nachbar, grade aus Hawai angekommen fragte mich während der Fahrt zu allem aus und im Wettstreit mit einem anderer Fahrgast erklärte man mir die Sehenswürdigkeiten in Tokyo. Für alle die es gerne wissen möchten, der Tokyo Tower ist ein alter Hut es gibt nun den Sky tree (oder so ähnlich) der viel höher ist und anscheinend endlich offen für Besucher ist. Ich fand den alten Tower aber irgendwie schöner.                                                                                          
   Eins noch am Rande: als ich erklärt hatte das ich Deutsch bin fing mein Nachbar an von deutschem Bier zu schwärmen (tja diese Liebe scheint in Japan wie in Amerika gleich zu sein). Sein Job ist es nämlich Bier auf Hawai zu verkaufen!

2,5 Stunde später versuchte ich dann Einem der Busgesellschaft zu erklären, dass ich ein handy brauche um meinen Vermieter anzurufen. Ich weiß nicht ob er mich verstanden hat, aber ich hatte ein Handy plötzlich in der Hand. Soviel zu meinen Japnisch Kenntnissen. Da kann man sich noch so viel Mühe geben, die reden einfach zu schnell und vor Müdigketi und Aufregung fallen wir auch kaum Vokabeln ein.
Mein Vermieter war dann, kein 30-40 jähriger wie erwartet sondern – beste Beschreibung- ein seltsamer Kauz. Ähnlich meiner alten Deutschlehrerin völlig aufgedreht, geschwätzig und etwas planlos.
Die Besichtigung meiner Wohnung ging folgendermaßen:

Er rannte durch die Wohnung und versuchte erst mal irgendwas einzuschalten (dabei schön auf japanisch quasseln). Ich blieb einfach in der Mitte stehen, den so oft wie er hin und her auf ungefähr 2 m2 gerannt ist, wär ich nur im Weg gewesen. Zum Schluss war er sich einig, die Mülltrennung erkläre er mir besser in der anderen Wohnung (in die ich nach 2 Woche  gottseidank ziehe  werde) und den Rest kann ich mir selber beibringen.

Die restlichen Formalitäten waren schließlich auch geklärt, wobei ich auch herausfand, das ich das einzige nicht asiatische Mädchen hier war. Schnell verwirrte er mich noch, indem er mir erklärte das es keine gute Busverbindung hier gebe und lies mich dann allein.

Schnell noch was um 8 einkaufen, irrte ich schließlich noch etwas in der Gegend rum, den auf der Suche nach einem Supermarkt hab ich etwas den Weg aus den Augen verloren.
Gut nur das alle Apartments gleich aussehen, ich lief beinahe ins falsche Zimmer rein und hatte noch ein lustiges Gespräch mit einem Japaner (er japanisch ich englisch.)der mir leider auch nicht weiterhelfen konnte. Hinten sah ich dann, dass es noch ne zweite Haushälfte gab und in völligem Dunkel kletterte ich bis in den obersten Stock hoch. 

Endlich in meinem Zimmer , war meine Laune auf einem Tiefpunkt angelangt, bei dem ich mich fragte, was ich mir diesmal eingebrockt habe. 


6 Monate schienen auf einmal furchtbar lang. Das hier war jetzt Japan, etwas anders als ich mir vorgestellt hatte, hängt aber vllt auch nur mit meiner Müdigkeit zusammen.

Lang rumheulen bringt bekanntlich nichts, also hab ich zuerst meine Wohnung geputzt und kam mir dabei wie bei Frauentausch vor. Hat nur noch die schockierende Musik gefehlt, wenn ich wieder mal ein Insekt oder Dreck gefunden habe. Die Heizung in meinem Schlafzimmer war dabei das Beste. Solange ich es auf 30°C laufen lasse ist es einigermaßen warm, kaum aus, ist es wieder kalt. Ich muss unbedingt den geheimen Kühlschrank finden, der es schafft, dass mein Zimmer kälter als draußen ist.

Endlich völlig fertig gings um 11 ins Bett, hoffentlich sieht’s morgen etwas besser aus.


Gut Nacht und bis morgen!

Letzte Vorbereitungen

Die letzten  Tage in Deutschland wollte ich eigentlich dazu nutzen, mich zu verabschieden und langsam auf die Zeit in Japan vorzubereiten.                                                                                                       
Doch seit wann läuft alles genau, wie man sich das vorstellt!
Nach der ewigen Sorge um das Certificate of Eligibility sollte das Visum doch nur noch ein Kinderspiel werden. Nach einer “kleinen“ Diskussion mit der Botschaft, bei der ich sie freundlichst überzeugen konnte, mein Visum doch innerhalb von 5 Tagen fertig zu stellen, wo ich mir doch schon die Mühe gemacht habe, alle Dokumente persönlich vorbeizubringen, konnte ich dann endlich mein Eintrittskarte nach Japan abholen.
Um diesmal Kosten zu sparen entschied ich mich für ein Baden-Württembergticket und Bayern Ticket, was der größte Fehler überhaupt war. Man ist nicht nur SEHR langsam unterwegs und hält an noch so jeder kleinen Absteige an, nein die Züge scheinen auch noch aus dem Mittelalter zu stammen, vor allem in Bayern! Da konnte ich mich noch glücklich schätzen,  wenn die Heizung leicht funktionierte und wenigstens das miese Wetter ein bisschen vertreiben konnte
Sagenhafte 2,5 Stunden Shopping inklusiv Visum abholen und eine Odyssee nach Hause war das Ergebnis und die feste Überzeugung nie wieder den Dienst der deutschen Bahn in Anspruch zu nehmen. Es sei denn ein Coffe to Go gibt der Reise noch einmal einen zusätzlichen Kick xD
Übrig blieb nun nur noch das Packen. Unglaublich was einem jeden Tag immer wieder aufs Neue einfällt, und vor allem wie ein kurzer Trip in den Drogeriemarkt das Konto erleichtert. Beim Packen  dann wurde mir schmerzlichst klar, dass alles nie 23 kg zusammen ergeben würde geschweige in einen Koffer passen wird! 
5 Stunden später und alle Möglichkeiten des Handgepäcks ausgereizt war ich dann nicht die einzige die nicht schlafen konnte.